Stell dir deine Website wie ein Haus vor. Farben, Möbel und Geräte entsprechen dem Inhalt und Design deiner Seite. Sie sind das Erste, was Besucher:innen sehen, lassen sich leicht anpassen und sorgen dafür, dass sich Nutzer:innen bequem darin bewegen können. Und dann gibt es noch all das, was du nicht siehst: Heizung, Rauchmelder, Elektroinstallation – all die Dinge, die dein Zuhause schützen und funktionsfähig halten. Genau so musst du dir die technische SEO deiner Website vorstellen.
Ohne gute technische SEO läuft deine Website vielleicht eine Weile, doch bald treten die ersten Probleme auf. Ein technisches SEO Audit hilft, die Website langfristig stabil und nutzbar zu halten
Damit Suchmaschinen die Website gut finden und verstehen, sollte sie sicher sein, sich leicht durchsuchen lassen und keine technischen Hürden im Hintergrund haben. Technische SEO ist komplex, aber unverzichtbar, wenn deine Website in den Suchergebnissen gut ranken soll.
Was ist ein technisches SEO Audit?
Ein technisches SEO Audit ist eine systematische, umfassende Bewertung der technischen Elemente einer Website, um Probleme zu identifizieren, die ihre Sichtbarkeit und Leistung in Suchmaschinen beeinträchtigen könnten. Ein schrittweises Audit kann dabei helfen, Probleme wie langsame Ladegeschwindigkeiten, unzureichend optimierte Metadaten, 404-Fehler, falsche kanonische URLs und andere Probleme aufzudecken und zu beheben. Ziel ist es, sicherzustellen, dass deine Website für Suchmaschinen wie Google und Bing optimiert ist.
Die Hauptvorteile technischer SEO-Maßnahmen sind verbesserte Crawlbarkeit und Indexierbarkeit, die es Suchmaschinen-Bots erleichtern, deine Seite zu finden und deine Seiten zu indexieren und zu bewerten, was zu besseren Suchmaschinen-Rankings führt. Ein technisches Audit kann auch die Website-Sicherheit verbessern. Außerdem kann die Behebung von Fehlern die Nutzererfahrung steigern und die Conversion-Rate erhöhen. Und natürlich können regelmäßige Audits langfristig SEO- und Website-Wartungskosten reduzieren.
Wann solltest du ein technisches SEO Audit durchführen?
Wie oft du umfassende SEO-Audits durchführen solltest, hängt von der Größe deiner Website, der technischen Infrastruktur und der Marktlandschaft ab. Generell solltest du etwa alle sechs Monate ein technisches SEO Audit als Teil der allgemeinen Website-Wartung durchführen oder nach größeren Website-Änderungen wie z. B. einer Website-Migration.
Regelmäßige Audits helfen dir dabei, Probleme proaktiv anzugehen und zu verhindern, dass sie sich zu langfristigen Problemen wie defekten Links entwickeln, die die Leistung deiner Website über die Zeit beeinträchtigen können. Technische SEO-Audits sind auch hilfreich, wenn du einen starken, für dich unerklärlichen Rückgang deiner Suchmaschinen-Rankings oder deines Traffics feststellst. So lassen sich technische Probleme aufspüren und lösen, die dein Ranking in den Suchergebnissen negativ beeinflussen könnten.
Wie führst du ein technisches SEO Audit durch?
Ein SEO-Audit erfordert eine schrittweise Kategorisierung von Problemen, die behoben werden müssen, sowie einen strategischen Plan, wie diese Änderungen umgesetzt werden sollen.
1. Vorbereitung des Audits
Bevor du dein technisches SEO Audit startest, definiere klar deine Ziele. Suchst du nach etwas Spezifischem wie deiner Sitemap, internen und externen Links oder der Website-Geschwindigkeit? Oder führst du ein allgemeineres Website-Audit durch, um zu verstehen, wo du tiefer einsteigen solltest?
Sorge dafür, dass du die richtigen Tools parat hast. Dazu gehören Google Analytics, Google Search Console, ein Schema-Markup-Checker wie Schema.org und ein Crawling-Tool wie Screaming Frog, Ahrefs, SEMrush oder Moz. Weil Screaming Frog das beliebteste Tool für diesen Zweck ist, zeigen wir die nächsten Schritte anhand dieser Einstellungen.
Bevor du dein Audit startest, stelle sicher, dass dein Crawling-Tool richtig konfiguriert ist. So konfigurierst du Screaming Frog:
1. Gehe zu „Configuration“ > „Spider“ > „Preferences“ > „Set Page Title Width“ > „Characters Max“ = 58
2. Crawle keine URL-Parameter unter „Configuration“ > „Spider“ > „Limits“ > „Limit Number of Query Strings“ > 1
3. Unter „Configuration“ > „Content“ > „Duplicates“ > aktiviere „Enable near duplicates“
4. Unter „Configuration“ > „User-Agent“ > wähle „Googlebot (Smartphone)“
5. Füge den GA- und GSC-API-Zugang unter „Configuration“ hinzu (optional)
Sobald dein Crawling-Tool richtig konfiguriert ist, bist du bereit, dein Audit zu starten.
2. Interne Links überprüfen
Verlinkungsfehler wie defekte Links, Redirect-Schleifen oder falsche Canonicals sorgen für Frust bei Nutzer:innen und erschweren das Crawlen und Indexieren deiner Website. Das kann sich direkt negativ auf die Performance in den Suchergebnissen auswirken.
Hier sind die wichtigsten Arten interner Verlinkungsprobleme und wie du sie behebst:
4xx-Fehler
4xx-Fehler treten auf, wenn es ein Problem mit der Nutzeranfrage gibt, wie ein fehlender oder falscher Parameter, ein Authentifizierungs- oder ein Berechtigungsproblem. Dies sorgt für eine schlechte Nutzererfahrung und beeinträchtigt die Crawl-Effizienz. Ein 404 Not Found gehört zu den bekanntesten 4xx-Fehlern und bedeutet, dass der Server die angeforderte Seite unter dieser URL nicht findet.
Um solche Fehler in Screaming Frog zu prüfen, gehe zu „Bulk Export”, dann zu „Response Codes” und wähle „Client Error 4xx Inlinks” aus. Entferne anschließend 403-Fehler und andere falsch-positive Einträge aus dem Bericht.
Danach hast du zwei Optionen: Stelle die Seite unter derselben URL wieder her, wenn sie versehentlich gelöscht wurde oder leite die URL mit einem 301-Redirect auf eine passende Seite weiter.
3xx-Codes
3xx-Fehler zeigen eine Weiterleitungsantwort von einem Webserver an. Idealerweise sollten Links auf die neueste Live-URL zeigen, um keine Crawl-Bandbreite zu verschwenden und Crawler nicht zu verwirren. Um 3xx-Codes zu prüfen, gehe in Screaming Frog zu Bulk Export, dann zu Response Codes und wähle Client Error 3xx Inlinks aus. Achte darauf, dass alle Links direkt auf die finale URL verweisen und nicht auf eine Weiterleitung.
Verwaiste Seiten
Verwaiste Seiten sind einzelne Seiten ohne interne Links, die auf sie verweisen. Dadurch bleiben sie für Nutzer:innen und Suchmaschinen meist unsichtbar.
Um verwaiste Seiten in Screaming Frog zu finden, gehe zu „Sitemaps” und wähle „Orphan URLs” aus. Exportiere alle URLs, die indexierbar sind und einen 200-Status-Code haben, da hier Handlungsbedarf besteht.
Enthalten diese Seiten wertvolle Inhalte, füge interne Links hinzu. Bieten sie keinen Mehrwert, nimm sie offline und leite sie auf eine passende Seite weiter.
3. Deine Sitemap und Indexierung überprüfen
Eine qualitativ hochwertige Website bietet Suchmaschinen klare Anweisungen, welche Seiten gecrawlt und indexiert werden sollen. Sie funktioniert zudem ohne Probleme, sodass die Indexierbarkeit nicht eingeschränkt ist.
Hier sind die Dinge, auf die du achten solltest:
Robots.txt
Robots.txt-Dateien kommunizieren mit Suchmaschinen-Crawlern, welche Teile einer Website gecrawlt werden sollen oder nicht. Diese befinden sich normalerweise im Stammverzeichnis einer Website. Bei der Überprüfung von Robots.txt solltest du zunächst verifizieren, ob deine Website eine Robots.txt-Datei enthält. Gib „[deinewebsite].com/robots.txt" in deinen Browser ein, um zu sehen, ob eine solche Datei existiert. (Shopify generiert robots.txt automatisch für seine Shops.) Prüfe als Nächstes die Regeln, die festlegen, auf welche Bereiche deiner Website Bots zugreifen und welche Inhalte sie indexieren dürfen oder vermeiden sollen.
Sitemap
Eine XML-Sitemap fungiert als Wegweiser für Suchmaschinen und Nutzer:innen, um durch die Struktur und Hierarchie deiner Website zu navigieren und diese zu verstehen. Reiche eine Sitemap mit einer umfassenden Liste aller URLs deiner Website bei der Google Search Console ein. Um deine Sitemap in der Google Search Console zu sehen, gehe zu Index und danach auf Sitemaps. Falls noch keine Sitemap existiert, erstelle eine und reiche sie in der Google Search Console ein. Dies verbessert die Crawlbarkeit und ermöglicht es Google, die Qualität deiner Sitemaps zu prüfen. Überprüfe, dass deine Sitemap keine URLs enthält, die den Status-Code 200-OK zurückgeben. In der Sitemap sollten sich außerdem keine URLs befinden, die einen 3xx-, 4xx- oder andere nicht standardmäßige Response-Codes zurückgeben, da dies als fehlerhafte Sitemap gilt.
Canonicals
Eine kanonische URL teilt Suchmaschinen mit, dass mehrere ähnliche URLs denselben Inhalt haben, und verweist auf die wichtigste Version dieser Seiten. Alle Seiten sollten einen Canonical-Tag enthalten. In der Regel handelt es sich dabei um ein selbstreferenzierendes Canonical-Tag. Shopify generiert standardmäßig Canonicals für seine Websites, aber sie können von Webentwickler:innen angepasst (und beschädigt) werden. Um fehlende oder fehlerhafte Canonicals in Screaming Frog zu prüfen, gehe zu „Canonicals” und wähle dann „Missing” bzw. „Non-indexable” aus. Letzteres deutet meist auf defekte Tags hin. Für fehlende oder nicht-indexierbare Canonicals füge einen Canonical-Tag (rel="canonical") hinzu oder aktualisiere es, sodass er auf die richtige Seite verweist.
4. Browser-Nutzerfreundlichkeit überprüfen
Wenn eine Website langsam oder die Navigation verwirrend ist, neigen Nutzer:innen dazu, sie zu verlassen. Umgekehrt erhöht eine positive Browser-Erfahrung das Engagement der Nutzer:innen, was ein entscheidender Ranking-Faktor ist. Die Browser-Nutzerfreundlichkeit hat drei Schlüsselelemente:
PageSpeed
Google empfiehlt eine Seitenladezeit von weniger als 2,5 Sekunden für eine optimale Leistung. Um die Seitengeschwindigkeit zu überprüfen, gib deine URL in Googles PageSpeed-Tool ein. Wenn deine Website viele Seiten hat, konzentriere dich zuerst auf die Seiten mit dem größten Einfluss auf die Suchergebnisse. Überprüfe die mobile sowie die Desktop-Geschwindigkeit. Wenn deine Website auf Shopify ist, verwende Shopifys Online-Shop-Geschwindigkeitsbericht. Dieser Bericht bietet Diagnosen und Möglichkeiten zur Verbesserung der Ladezeiten, einschließlich der Minimierung von HTML, CSS und JavaScript, der Eliminierung render-blockierender Ressourcen, der Reduzierung großer Plug-ins oder der Größenänderung und Verzögerung großer Bilder.
Core Web Vitals (CWV)
Die Core Web Vitals (CWV) bestehen aus drei Metriken: Largest Contentful Paint (LCP), der Zeitpunkt, an dem der Hauptinhalt der Seite vollständig geladen ist, den First Input Delay (FID), also die Zeit von der ersten Nutzerinteraktion mit deiner Website bis zu dem Moment, in dem der Browser beginnt, diese Interaktion zu verarbeiten, sowie den Cumulative Layout Shift (CLS), ein Maß für unerwartete Verschiebungen von Layout-Elementen. Um deine Core Web Vitals zu überprüfen, nutze den Core Web Vitals-Bericht in der Google Search Console und öffne sowohl die mobilen als auch die Desktop-Berichte für tiefere Einblicke. Sobald du Seiten mit Problemen identifiziert hast, führe sie zusätzlich durch das PageSpeed Insights-Tool, um eine Liste von Erkenntnissen und Lösungsvorschlägen zu erhalten. Beachte, dass du für die meisten CWV-Probleme die Unterstützung von Webentwickler:innen benötigst, um diese zu beheben.
Mobile Nutzerfreundlichkeit
Dreiundsechzig Prozent der Internetnutzer:innen browsen auf mobilen Geräten. Dennoch werden viele Websites vorwiegend für den Desktop entwickelt. Das führt dazu, dass zahlreiche Seiten Chancen verpassen, mobilfreundlicher zu sein, was potenzielle Besucher:innen abschrecken kann. Google testet mobile Responsivität direkt als Ranking-Faktor. Um herauszufinden, wie mobilfreundlich deine Website ist, gib die URL deiner Seite in Googles Mobile-Friendly Test-Tool ein. Bei vielen Seiten lohnt es sich, zuerst die Seiten zu betrachten, die am stärksten deine Suchergebnisse beeinflussen. Stelle sicher, dass deine Website und dein Theme Googles Best Practices für responsive Webentwicklung folgen. Die Behebung der meisten Probleme der mobilen Nutzerfreundlichkeit erfordert die Unterstützung von Webentwickler:innen mit Kenntnissen in HTML und CSS.
5. Content-Struktur überprüfen
Stelle sicher, dass dein Content so organisiert ist, dass er Relevanz, Wert und Einzigartigkeit für Suchmaschinen und Nutzer:innen vermittelt.
Diese Elemente sind die wichtigsten Bestandteile deines Contents aus technischer SEO-Sicht:
Title-Tags
Title-Tags sind HTML-Tags, die den Browsern den Titel einer Seite mitteilen. Überprüfe deine Website auf doppelte Seitentitel, indem du in Screaming Frog den Bereich „Page Titles” öffnest und dort „Duplicate” auswählst. Du kannst außerdem die Zeichenlänge deiner Seitentitel prüfen. Idealerweise bleiben sie unter 58 Zeichen, damit sie in den Suchergebnissen vollständig angezeigt werden. In Screaming Frog findest du diese Auswertung im Bereich „Page Titles“ unter „Over 58 Characters“. Bearbeite alle Duplikate oder übermäßig lange Title-Tags. In Shopify kannst du diese direkt im SEO-Bereich einer Seite, eines Produkts, einer Kollektion oder eines Blog-Posts bearbeiten.
H1-Überschriften
In HTML gelten H1-Überschriften als eines der wichtigsten Elemente zur Beschreibung einer Seite. Stelle sicher, dass alle Inhalte H1-Überschriften haben und sie alle nur einmal vorhanden sind. Du gehst in Screaming Frog in den Bereich „H1“ und prüfst dort „Missing“ und „Multiple“. Aktualisiere die Überschriften, meist den Seitentitel, sodass sie nicht doppelt vergeben sind. Wenn deine Seiten mehrere H1s enthalten, wandle die weniger prominenten in H2-Überschriften um.
Bilder
Für eine optimale Website-Leistung, solltest du sicherstellen, dass alle Bilddateien auf deiner Website kleiner als 300 Kilobyte sind und Alt-Tags für Barrierefreiheit enthalten. Nutze Screaming Frog, um große Bilder zu identifizieren, indem du im Bereich „Images“ nach „Over 300 KB“ filterst. Um herauszufinden, wo diese Bilder auf deiner Website eingebunden sind, verwende den Bulk-Export und wähle dort „Images Over 300 KB Inlinks“ aus. Falls nötig, optimiere die Bilder mit Tools wie Photopea oder TinyPNG. Auf Shopify kannst du ein Plug-in wie Tiny:SEO verwenden, um Bilder automatisch zu komprimieren oder Lazy Loading zu implementieren, was Bandbreite spart, da Bilder nur geladen werden, wenn sie auf dem Bildschirm der Nutzer:innen erscheinen.
Strukturierte Daten
Wenn du schon mal Produkte auf Google mit Bewertungen und Reviews gesehen hast, ist das dem strukturierten Daten-Schema zu verdanken – einem Framework zur Datenorganisation. Strukturierte Daten helfen Google, die Informationen auf deiner Website zu verstehen, z. B. Sterne-Bewertungen, Rezensionen oder FAQs, und ermöglichen so die Anzeige von Rich Snippets in den Suchergebnissen. Verwende Schema.org, um die korrekten Schema-Markups für deine Seiten zu erstellen. Für E-Commerce-Websites solltest du dich auf Product-Markup konzentrieren. Eine Liste häufig verwendeter Begriffe hilft dir beim Einstieg. Die Implementierung erfolgt in Liquid und erfordert die Unterstützung von Webentwickler:innen.
6. Umsetzung
Sobald du das Audit abgeschlossen hast, wirst du wahrscheinlich eine lange Liste von Aktionspunkten für deine Website haben. Einige davon werden einfacher umzusetzen sein als andere und auch die Priorität wird unterschiedlich sein. Als Faustregel haben die Befunde mit der höchsten Priorität die größte Auswirkung auf deine Website. Dazu gehören zum Beispiel Probleme mit der Robots.txt oder 4xx-Fehler, die Suchmaschinen direkt daran hindern, deine Seiten in den Suchergebnissen aufzunehmen. Die zweithöchste Priorität sollten Befunde haben, die Suchmaschinen verwirren, wie doppelte Inhalte und Canonical-Probleme. Schau dir anschließend Leistungsprobleme wie die Seitengeschwindigkeit an und zuletzt Optimierungsmöglichkeiten wie strukturierte Daten.
Dies sind jedoch allgemeine Richtlinien. Treffe deine eigenen Entscheidungen darüber, was wichtig ist, basierend auf deinen Bedürfnissen und Zielen, und konsultiere bei Bedarf SEO-Expert:innen.
7. Überwachung und Wartung nach dem Audit
In den ersten Monaten nach der Implementierung von Updates solltest du die Gesundheit deiner Website wöchentlich mit Google Search Console überwachen, um zu sehen, ob sich deine Indexierung und SERP-Rankings verbessern. Idealerweise solltest du alle sechs Monate ein technisches Audit für deine gesamte Website durchführen. Für die allgemeine Wartung empfiehlt es sich, jeden Monat ein Mini-Audit durchzuführen, um wichtige Elemente der Core Web Vitals, PageSpeed-Probleme, 4xx-Fehler und Sitemap-Fehler zu überprüfen und zu beheben.
Technische SEO-Audit-Checkliste für E-Commerce-Unternehmen
Um dir den Einstieg in dein technisches Audit zu erleichtern, hier eine Starter-Kit-Checkliste für technische E-Commerce-SEO:
- Hat deine Website einen durchschnittlichen PageSpeed-Score von über 70?
- Besteht deine Website alle CWV-Tests und funktioniert sie problemlos für die mobile Nutzung?
- Sind die URLs deiner Website verständlich und leicht zu lesen?
- Ist deine Website frei von doppelten Inhalten, wie doppelten Title-Tags und Überschriften?
- Hast du deine XML-Sitemap in der Google Search Console eingereicht und ist sie frei von 3xx- oder 4xx-Fehlern?
- Enthalten die Produktseiten deiner Website „Product Structured Data”?
- Enthalten die Bewertungen deiner Website „Rating Structured Data”?
Häufig gestellte Fragen – Technisches SEO Audit
Wie oft sollte ich ein technisches SEO Audit durchführen?
Du solltest alle sechs Monate ein vollständiges technisches Audit und jeden Monat ein Wartungs-Audit durchführen. Du kannst ein technisches SEO Audit auch durchführen, wenn deine Website größere Änderungen wie eine Website-Migration durchläuft oder du einen plötzlichen Rückgang der indexierten Seiten erlebst.
Kann ich ein technisches SEO Audit selbst durchführen oder sollte ich mir externe, professionelle Hilfe holen?
Wenn du über einige Erfahrungen in den Bereichen Programmierung und Webentwicklung verfügst, kannst du gerne unserem technischen SEO-Audit-Leitfaden folgen, um das technische SEO-Audit selbst durchzuführen. Abhängig von den identifizierten Problemen, benötigst du zur Behebung deiner Probleme externe, professionelle Unterstützung. Probleme mit Core Web Vitals, strukturierten Daten und der mobilen Nutzerfreundlichkeit können mithilfe professioneller Webentwickler:innen behoben werden.
Wie lange dauert es, bis du Ergebnisse nach der Implementierung technischer SEO-Korrekturen siehst?
Nach der Implementierung deiner technischen SEO-Korrekturen solltest du innerhalb eines Monats Verbesserungen in den Bereichen Crawlbarkeit und Indexierbarkeit feststellen und Änderungen in deinen SEO-Ergebnissen innerhalb von sechs Monaten.
Sollte ich ein technisches SEO Audit in Betracht ziehen, wenn ich meine Website neu gestalte oder migriere?
Ja. Eine Website-Migration ist ein großartiger Zeitpunkt, um ein technisches SEO Audit durchzuführen. So stellst du sicher, dass deine neue Website crawlbar und indexierbar ist.





